Cancelled

12. 5月 2020

19:30 Großer Saal, Musikverein

Orchester Wiener Akademie

Martin Haselböck | Liszt • Schubert • Beethoven


プログラム

Programm des 6. Abonnementkonzertes vom 30. April 1870 Franz Liszt Chor und Marsch der Kreuzfahrer aus „Die Legende der heiligen Elisabeth“ Franz Schubert Symphonie Nr. 7 h-Moll, D 759, „Unvollendete“ Ballettmusik aus der Schauspielmusik „Rosamunde, Fürstin von Zypern”, D 797 Robert Schumann Der Traum, op. 146/3 Johann Ritter von Herbeck Es ritt ein Jäger Felix Mendelssohn Bartholdy 43. Psalm Ludwig van Beethoven Fantasie für Klavier, Chor und Orchester c-Moll, op. 80, „Chorfantasie“

フェスティバル

Musikverein Festival Wien 2020

 

ツィクルス

Wiener Akademie / 4

Jeunesse Abo RE B

 

主催者

Gesellschaft der Musikfreunde in Wien
Jeunesse

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Remarks

Aufgrund der Verordnung des Magistrats der Stadt Wien betreffend die Maßnahmen gegen die Weiterverbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) wurde diese Veranstaltung ersatzlos abgesagt.

Due to the Ordinance of the Municipal Administration of Vienna regarding the measures to be taken to prevent the spread of the corona virus (SARS-CoV-2) this event had to be canceled.

 

Glanzvolle Revue 

Ein Musikvereinskonzert von 1870 

Als „Revue über die Glanzleistungen des Instituts“ wurde ein Konzert gefeiert, das am 30. April 1870 im damals noch funkelnagelneuen Musikvereins¬gebäude stattfand. Johann Herbeck, Musikdirektor des Hauses, nahm damit seinen Abschied von der Gesellschaft der Musikfreunde. Nun präsentiert das Orchester Wiener Akademie mit dem Singverein ein Remake. Doch was war eigentlich das Typische, was das Besondere dieses Konzerts?  

Heute ist es in der Regel erklärte Absicht von Konzertveranstaltern, mit dem Ensemble der engagierten Interpreten einerseits hohe, zugkräftige Erwartungen zu wecken und dieses andererseits so gut wie möglich zu beschäftigen. Falls also Vokalsolisten, Chor und Orchester verfügbar sind, werden geeignete Werke gewählt, die alle Mitwirkenden optimal zur Geltung bringen. Nicht weniger wichtig ist die dramaturgische Stringenz von Programmen, die stets auf Werke im Ganzen setzt. Im 18. und 19. Jahrhundert dagegen walteten oft völlig andere Prinzipien: Vielfalt darzubieten war das oberste Gebot, es bedurfte keiner ideellen Klammer des Ablaufs aufeinander abgestimmter oder gar miteinander verknüpfter Programmpunkte. Kunterbunt durfte es sein, abwechslungsreich bis zur Beliebigkeit. Bei Johann Herbecks Abschiedskonzert als Konzertdirektor des Musikvereins im April 1870 kam noch eine andere Intention dazu: Hier wollten sich der Maestro und seine Ensembles in ihren seit Jahren bewährten Stärken präsentieren und Programmpunkte offerieren, die man seit 1858 bereits mit außerordentlichem Erfolg dargeboten hatte, darunter auch Impressionen aus Uraufführungen aus diesem Zeitraum, die aufgrund des besonderen Talents von Herbeck, seiner Vernetzung und seines Spürsinns zustande gekommen waren.

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