04. 6月 2019

19:30 Brahms-Saal, Musikverein

Clemencic Consort

René Clemencic | Virtuose Instrumentalmusik des Frühbarock

この催し物は既に開催されました。


プログラム

Ansprache von Dr. Thomas Angyan anlässlich des letzten Konzertes von René Clemencic Virtuose Instrumentalmusik des Frühbarock Fray Bartolomeo de Selma y Salaverde Canzoni, Fantasie e Correnti, Venedig 1638 46. Canzon prima a 4 4. Canzon quarta, Soprano solo 2. Canzon seconda, Soprano solo 33. Canzon seconda a tre 7. Susanna passegiata, Basso solo 11. Canzon prima a doi, Basso e Soprano 47. Canzon seconda a 4 — 休憩 — Fray Bartolomeo de Selma y Salaverde 1. Canzon prima, Soprano solo 48. Canzon terza, a quattro 35. Canzon quarta a tre 10. Fantasia, Per Fagotto solo 13. Canzon terza a doi 49. Canzon quarta a 4 / Prima parte 50. Canzon quinta a 4 /Seconda parte

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Remarks

An Stelle von David Bergmüller übernimmt Lee Santana an dem Konzert teil.

 

Musik in der Zeit

„Einmal muss es ja sein“, sagt René Clemencic ganz unsentimental im Blick auf sein nächstes Konzert, das sein letztes im Wiener Musikverein sein wird. Der Grandseigneur der Alten Musik nimmt Abschied vom Podium. Ohne Sentiment aber kann es dann doch nicht zugehen an diesem 4. Juni, nicht ohne Wehmut, Rührung und vor allem: immense Dankbarkeit. In mehr als fünfzig Jahren hat René Clemencic in seinen Musikvereinszyklen mehr als 180 verschiedene Programme präsentiert.

Schon 1946 saß Clemencic bei einem Konzert im Brahms-Saal am Cembalo – es war ein „Schüler-Schlusskonzert“ des Konservatoriums, in dem sich der damals 18-Jährige hier erstmals hören ließ. 1962, wieder im Brahms-Saal, war er dann schon der René Clemencic, wie ihn die Musikfreunde bis heute schätzen und lieben. Als Leiter des Ensembles Musica Antiqua brachte er Musik „aus ältesten Codices“ zu Gehör und nannte das Ganze „Musik in der Zeit“. Der Titel dieses ersten echten Clemencic-Konzerts im Musikverein ist ein Motto seines ganzen Wirkens geblieben. Bei aller Lust an historischen Ausgrabungen beseelte ihn vor allem eines: die Musik in der Zeit wirken zu lassen. Alte Musik ist Musik für uns und unsere Zeit, nur darum ist sie’s wert, aufgeführt und gehört zu werden. Das war sein Credo. Heute kann man sagen: René Clemencic hat mit seinen Konzerten Geschichte geschrieben. Aber mehr noch: Er hat auch unsere Gegenwart geprägt.

Lesen Sie auch den Artikel "Sechzig Bände Goldoni" aus unserem Musikfreunde Magazin.