20. 11月 2017

20:00 Gläserner Saal / Magna Auditorium, Musikverein

Studierende der mdw - Haydn

Haydn ad libitum

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演奏家

プログラム

Haydn ad libitum Joseph Haydn Streichquartett nach dem Oratorium „Il ritorno di Tobia“; Bearbeitung von 1798 Einführung durch Otto Biba Georg Christoph Wagenseil Auszüge aus dem Oratorium „La Redenzione“ Picciol seme in terra accolto. Arie der Fede Perché gli son compagna. Arie der Speranza Joseph Haydn Streichquartett D-Dur, Hob III:3; bearbeitet für Streichtrio und Cembalo — 休憩 — Joseph Haydn Sinfonie B-Dur, Hob I:108; bearbeitet für Streichquartett von La Chevardière Einführung durch Otto Biba Ignaz Umlauff Koffee, du warst, ich denke, das herrliche Getränke. Duett aus „Die schöne Schusterin“ André-Ernest-Modeste Grétry La Fauvette. Arie aus „Zémire et Azor“ Auszüge aus „Der eifersüchtige Liebhaber“ Ignaz Umlauff Ach Leonore, welch Entzücken, genießt mein liebestrunknes Herz. Arie des Don Alonso André-Ernest-Modeste Grétry Nichts soll mich mehr mit ihm vereinen. Arie der Leonore Grausame, verhöhnst du mein Klagen. Duett Leonore und Don Alonso Jetzt, da der Schlaf regieret. Serenade des Florival Leonore konnt’ es nie verhehlen. Duett Leonore und Don Alonso

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Remarks

Arnheidur Eiriksdóttir und Aurelia Vişovan mußten ihre Teilnahme an dem Konzert absagen. Dankenswerterweise erklärten sich Aytaj Shikhalizada und Sonya Shapovalova bereit, an dem Konzert mitzuwirken.

 

Ungeniert lebendig

Musikkultur in Haydns Zeit

Für den Respekt vor der Originalgestalt einer Komposition, mit dem wir uns heute den Werken der Vergangenheit nähern, hätte man im 18. Jahrhundert wohl nur ein ungläubiges Kopfschütteln übrig gehabt. Da wurde nach Lust und Laune uminstrumentiert, adaptiert und bearbeitet, um die Musik den eigenen Vorlieben und Bedürfnissen anzupassen. Ein Projekt der Musikuniversität Wien macht es hörbar: Haydn ad libitum.

Was blieb? Die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien verkörpert wie wenige andere Institutionen das, was man gemeinhin bürgerliche Musikkultur nennt. „Bürgerlich“ trifft freilich die Sache nicht ganz: Von Anfang an spielten hohe Adelige bei der Gründung und Organisation des Vereins eine große Rolle. Und besonders engagiert zeigte sich die sogenannte Zweite Gesellschaft, ein Kreis von höheren Beamten,  reichen Unternehmern und wohlsituierten Akademikern im Wiener Musikleben. Jüngst geadelte Familien, die dem Ritterstand angehörten, Barone, Freiherren und Ritter zählten dazu, eine Schicht, die im 18. Jahrhundert immer mehr Agenden des Musiklebens übernahm und dadurch dem hohen Adel auf Augenhöhe begegnen konnte.

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