14. 10月 2017

19:30 Großer Saal, Musikverein

ORF RSO Wien

Cornelius Meister | Cherubini • Auerbach • Zemlinsky

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Vom „Geheimtipp“ zur „ersten Klasse“

Alexander Zemlinsky

Seit drei Jahrzehnten hat der Zemlinsky-Fonds bei der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien wesentlichen Anteil an der Verbreitung der Werke Alexander Zemlinskys. Rund um den Geburtstag des in die Emigration getriebenen großen Wiener Komponisten und zu dessen 75. Todestag würdigt die Gesellschaft der Musikfreunde Zemlinsky mit zwei Konzerten und einem Vortrag.

Viele Jahre war er „nur“ ein „Geheimtipp“ von Wissenden, dann wurde ihm eine Zeitlang eine Position „gleich hinter den ganz Großen“ zugewiesen, und heute, 75 Jahre nach seinem Tod, sind die Wissenden überzeugt, in ihm einen Komponisten der „allerersten Klasse“ vor sich zu haben: „Er“ ist Alexander Zemlinsky. Und die Gesellschaft der Musikfreunde kann stolz darauf sein, an diesem „Aufstieg“, besser: an dieser Bewusstseinsbildung wesentlich mitgewirkt zu haben. 
In den vergangenen dreißig Jahren sind viele Initiativen, Zemlinskys Œuvre weltweit (besser) bekanntzumachen, vom Alexander-Zemlinsky-Fonds bei der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien ausgegangen, der 1989 von der damals 89-jährigen Witwe des Komponisten, Louise Zemlinsky, gestiftet wurde und folgenden Zwecken zu dienen hat: der „ideellen und finanziellen Förderung der Verbreitung der Werke Alexander Zemlinskys“, der „Unterstützung der wissenschaftlichen Arbeit über sein Werk und sein Wirken“ sowie der „quellenkritischen Edition seiner Kompositionen“. Neben dem Egon-Wellesz-Fonds bei der Gesellschaft der Musikfreunde beheimatet der Musikverein also eine weitere Vereinigung, die sich der „Heimholung“ eines der Großen der österreichischen Musikgeschichte annimmt, die 1938 von den Nationalsozialisten ihrer Heimat beraubt und in die in jeder Hinsicht „fremde“ Emigration getrieben wurden.

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