08. 12月 2017

11:00 Großer Saal, Musikverein

Wiener Philharmoniker

Riccardo Muti | Haydn • Bruckner

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コンサート評

2017年12月11日 | Wiener Zeitung / Hirschmann, Katharina

Bruckner als Kraftwalze

Riccardo Muti dirigiert Haydn und Bruckner.

Riccardo Muti steht für Klarheit, Kraft und Konzept. Vielleicht für eine gewisse Glätte. Ideal etwa für Verdi, dessen Kompositionen sich für diesen Stil anbieten, ja davon profitieren. An diesem Abend stehen allerdings Haydn und Bruckner am Programm.

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„Er ist eine Kathedrale“

Riccardo Muti dirigiert Bruckner

Erstmals dirigiert Riccardo Muti Bruckners „Neunte“ in Wien. Aber nicht, wie von Bruckner vorgeschlagen, mit dessen „Te Deum“ als Finale, sondern mit Haydns g-Moll-Symphonie Hob. I:39 zu Beginn. Warum und wie Muti zu Bruckner gekommen ist, erläutert er im Gespräch mit Walter Dobner. 

Maestro Muti, seit wann ist Bruckner für Sie ein Thema?

Zum ersten Mal beschäftigte ich mich mit Bruckner, als ich mir die Aufnahmen seiner Symphonien mit Eugen Jochum gekauft habe, das muss vor etwa 35 Jahren gewesen sein. Ende der 1970er Jahre hörte ich Karajan und die Berliner Philharmoniker mit der „Achten“ in London in der Royal Festival Hall, damals war ich Musikdirektor des Philharmonia Orchestra London. Es war eine fantastische Aufführung, der Idealfall von gemeinsamem Musizieren fast ohne Dirigieren. Das hat mir eine bisher nicht gekannte Welt von Bruckner eröffnet. Seitdem begann ich mich mit seinen Symphonien auseinanderzusetzen. Zuerst dirigierte ich die „Erste“ in der Linzer Fassung in Florenz. 

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