24. 1月 2018

19:30 Großer Saal, Musikverein

Wiener Symphoniker

Philippe Jordan | Ligeti • Bruckner

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Remarks

Keine Pause.

 

コンサート評

2018年1月25日 | Die Presse / Sinkovicz, Wilhelm

Bruckners ungeheuerliche Dringlichkeit

Im Rahmen ihres Bruckner-Schwerpunkts stellten die Symphoniker unter Philippe Jordan die Achte Symphonie György Ligetis akustischem Gemälde „Lontano“ gegenüber. Ein beeindruckender Abend.

Zu den kühnsten Experimenten des Neuerers und Inspirators Arnold Schönberg gehört das „Farben“-Stück aus seinen Orchesterstücken op. 16. Der Allvater der Moderne hat den von ihm hier skizzierten Weg selbst nicht weiter beschritten – doch für seine Enkel wurden die „Farben“ zum Banner einer neuen Ästhetik: Ohne diesen Urknall wären Leuchttürme der Ära der „Klangkompositionen“, etwa Friedrich Cerhas „Spiegel“ oder manches Orchesterwerk György Ligetis, undenkbar.

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Bruckner und die Moderne

Philippe Jordans erfolgreiche Arbeit als Chefdirigent der Wiener Symphoniker zeichnet sich auch durch spannende Saisonprogramme aus. Auf den Beethoven-Zyklus, der prägend für die vergangene Spielzeit war, folgen nun Bruckners letzte Symphonien, kombiniert mit Werken aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Im Interview mit den „Musikfreunden“ sprach Philippe Jordan über Bruckners Modernität, die besondere DNA der Wiener Symphoniker und die Herausforderung, Bruckner zu dirigieren.


Wie kam es zur Idee, Bruckners drei letzte Symphonien mit Werken des späten 20. Jahrhunderts zu verbinden?

Ein Grundgedanke meiner Arbeit mit den Wiener Symphonikern ist es ja, auch die Musik der Moderne zu pflegen, bis hin zur zeitgenössischen Musik. Dieser Aspekt ist im letzten Jahr durch unseren Beethoven-Zyklus natürlich etwas in den Hintergrund getreten, und deswegen war es mir wichtig, ihn in diesem Jahr wieder stärker in den Fokus zu rücken. Ich bin, gebe ich zu, kein Dirigent, der sich der zeitgenössischen Musik so verschrieben hat, dass er eine Uraufführung nach der anderen in Auftrag gibt – man weiß dabei eben oft auch nicht, was man bekommt...

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