Sat 29. April 2017

14:00 Brahms-Saal, Musikverein

Max und Moritz

Allegretto

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Remarks

Tontechnik: Martin Laumann; Technische Leitung: Andreas Ryba.

 

Max und Moritz

Oder wie der Comic entstand

„Ach, was muss man oft von bösen/ Kindern hören oder lesen.“ Und ach, wer kennt und liebt sie nicht, die Geschichte von Max und Moritz. Doch wie böse sind sie eigentlich, diese Kinder? Und was bringt uns hier zum Lachen? Das und anderes fragt Sabine M. Gruber, bevor Max und Moritz bei „Allegretto“ ihre Streiche treiben.

Sich vorzustellen, wie jemand sich eine Geschichte ausdenkt, in Worten, ist eine einfache Übung – haben doch die meisten von uns in der Schule noch das Aufsatzschreiben gelernt. Dass man zu einer Geschichte Bilder anfertigt, sie also illustriert, ist ebenfalls leicht zu verstehen. Hingegen ist das Umgekehrte nur schwer vorstellbar: Jemand malt sich wortlos etwas aus und malt oder zeichnet dieses in einer Abfolge von Bildern, in denen er das Geschehen einfängt. Erst dann fasst er in Worte, was ihn zu den Bildern bewogen hat.
In der Umkehr des Gewohnten liegt die besondere und besonders hohe Kunst. Der 1832 geborene Wilhelm Busch, der eigentlich Maler werden wollte, beherrscht sie nicht nur, er erfindet sie gewissermaßen und bleibt ihr unerreichter Meister, auch wenn sie später einer ganzen Kunstrichtung als Vorbild dient. Gilt Busch doch als Vater der modernen Bilder-Geschichte, genannt: Comic.

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