Fri 22. October 2021

20:00 Metallener Saal, Musikverein

Nikola Djoric

Bach • Gubaidulina • Piazzolla

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Remarks

Keine Pause.

 

Nikola Djoric 

Zwei Jubiläen werden in diesem Konzert gefeiert, Sofia Gubaidulinas 90. und Astor Piazzollas 100. Geburtstag. Die am 24.10.1931 in der Tatarischen Autonomen Republik geborene Gubaidulina studierte in Kasan und Moskau Komposition, in ihren nicht unumstrittenen Kompositionen wurden sie von Schostakowitsch bestärkt. Während in den sechziger und siebziger Jahren ihre Werke in der Sowjetunion verboten waren, wurde sie im Westen Gidon Kremer gefördert. In Deutschland lebend, zählt sie heute zu den weltweit anerkannten Komponist*innen Russlands. 
1985 erschien das für Bajan solo geschriebene „Et expecto“. Gubaidulina sucht den Atem als ein Symbol des Lebens in der Musik, den sie im Akkordeon, das für sie durch das Auseinanderziehen und Zusammendrücken des Balgs atmet, findet.
Berühmt ist „Et expecto“ aus Bachs „H-moll Messe“. Von diesem Komponisten stehen zwei Werke im Mittelteil des Konzertes, die ursprünglich für Orgel bzw. für Cembalo geschrieben worden waren.
Den Abschluss des Konzertes bildet ein Werk des argentinischen Bandoneon-Spielers und Komponisten Astor Piazzolla, dessen Geburtstag sich am 11. März 2021 zum 100. Mal gejährt hat. Sein „Ave Maria“ erlangte große Bekanntheit durch die Verwendung im Film „Enrico IV” mit Marcello Mastroianni and Claudia Cardinale.
Der serbische in Wien lebende Akkordeonist Nicola Djoric konnte sich bereits früh in seiner Karriere mit den beiden Ersten Preise des Fidelio-Wettbewerbs an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien in den Jahren 2009 und 2011, welche zu zahlreichen internationalen Engagements führten, etablieren. Seitdem hat er sich zur Aufgabe gemacht, durch das Klangspektrum und neue und bisher nicht wahrgenommene Farbtöne des Instruments zu begeistern.