Tue 09. November 2021

20:00 Gläserner Saal / Magna Auditorium, Musikverein

August Zirner • Sven Faller

Transatlantische Geschichten

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Remarks

Keine Pause.
Anschließend: Auf ein Wort mit August Zirner.

 

Alla Breve

Erzählen wie im Jazz

Wie erzählt man am besten, am schönsten, am eindringlichsten? Für einen Schauspieler wie August Zirner könnte die Antwort ganz klar sein: mit Worten. Aber Zirner ist eben nicht nur Schauspieler, sondern auch ein passionierter und obendrein sehr guter Flötist. Und so weiß er: „Man kann mit dem Atem, mit der Seele, mit Worten erzählen – man kann es aber auch mit dem Atem, der Seele, in Tönen.“ Genau davon ist auch das Programm getragen, das er mit dem Kontrabassisten Sven Faller entworfen hat und nun im Musikverein präsentiert: „Transatlantische Geschichten – gespielt und erzählt“. Kennengelernt haben sich die beiden bei einem Film. Faller spielte, seiner Profession entsprechend, einen Jazzmusiker – und Zirner einen Finanzbeamten, der gerne Jazzer sein möchte. So kam man am Filmset ins Gespräch und spielte sich die Geschichten zu, in Worten und in Tönen. Dabei zeigte sich: Diese Geschichten, auch die ganz persönlichen, haben enorm viel mit Amerika zu tun. Zirner, in den USA geboren, entfloh dem Vietnamkrieg und kam nach Österreich, woher seine Großmutter stammte – die wiederum hatte 1939 nach Amerika flüchten müssen. Dass der Junge, den sie damals mitnahm und der Augusts Vater werden sollte, der uneheliche Sohn des Komponisten Franz Schmidt war, wurde als Geheimnis lange gehütet. Wenn das keine Geschichten sind! Ähnlich Spannendes weiß auch Faller zu berichten. Mit beseeltem Atem werden diese „Transatlantischen Geschichten“ nun erzählt, spontan und improvisatorisch: wie im Jazz.

Zaubertöne

Soll man wieder einmal Hanslick zitieren, den scharfzüngig-spitzfedrigen Großkritiker vergangener Tage? Über Schuberts „Fünfte“ brachte er zu Papier, sie sei „ein schwacher Abguss von Mozart“. Der „Mozart“ darin war wohl richtig, aber mit dem „schwachen Abguss“ lag der Kunstrichter doch anmaßend daneben. Viel eher darf man bei dieser Fünften von einer feinen, zarten, aber durchaus eigenständigen Hommage des 19-Jährigen an Mozart sprechen. Schubert bleibt unverkennbar Schubert – aber er spricht als Liebender, in seiner Musik, und mehr noch, hier ganz ungeschützt, in seinem Tagebuch. „Ein heller, lichter, schöner Tag wird dieser durch mein ganzes Leben bleiben“, notierte er kurz vor der Niederschrift der „Fünften“. „Wie von ferne leise hallen mir noch die Zaubertöne von Mozarts Musik. (...) O Mozart, unsterblicher Mozart, wie viele o wie unendlich viele solche wohlthätige Abdrücke eines lichtern bessern Lebens hast du in unsere Seelen geprägt.“
Den symphonischen Nachhall von Mozarts Zaubertönen stellt Sir András Schiff nun in die Mitte eines Konzerts, mit dem er seine Porträtreihe bei der Gesellschaft der Musikfreunde beginnt. Umschlossen wird Schuberts Fünfte dabei von Mozart pur: den Klavierkonzerten Es-Dur, KV 271, und B-Dur, KV 595. Dass dieses Programm auch als Liebesbekenntnis von András Schiff gelesen werden kann, versteht sich. Im Jänner setzt er seine Porträtkonzerte fort, dann mit Schubert ganz allein.

Ungekannte Kräfte

Das alljährliche „Claudio Abbado Konzert“ von Wien Modern im Großen Musikvereinssaal mit dem ORF RSO Wien hält auch 2021 wieder Neues bereit: die österreichische Erstaufführung von James Dillons „The Gates“ für Streichquartett und Orchester mit dem Arditti Quartet als Solistenensemble und die Uraufführung von Chaya Czernowins brandneuem und brandaktuellem Werk „Atara“ für großes Orchester, Sopran und Bariton. „Zu Beginn des Jahres 2020“, schreibt die israelische Komponistin über ihr neues Stück, „also noch bevor die Covid-19-Pandemie so richtig zugeschlagen hat, hatte ich bereits ein klares Konzept für ein Orchesterstück, das sich mit den großen Blöcken des Orchesterapparats auseinandersetzt, die durch gewaltige, unvorhersehbare Kräfte immer wieder zueinander- und auseinanderdriften. Das Stück sollte ein Lamento werden, ein Lamento über die Hybris von uns Menschen zu glauben, dass wir alles um uns herum kontrollieren können, und eine Erinnerung daran, dass es ungekannte Kräfte gibt, die vielmehr uns und unsere Umwelt bewegen.“ Wie bald die Welt diese Kräfte deutlich zu spüren bekommen würde, konnte freilich auch Chaya Czernowin nicht ahnen.

Virtuos durch die Zeiten

Sebastian Currier, Henri Dutilleux, Sofia Gubaidulina, Witold Lutosławski, Norbert Moret, Krzysztof Penderecki, Sir André Previn, Wolfgang Rihm, Jörg Widmann und John Williams: Sie alle und noch einige mehr haben bereits für Anne-Sophie Mutter komponiert. Über die Pflege der historischen Violinliteratur hinaus hat die Geigerin bislang 29 Werke aus der Taufe gehoben – mit dem Who’s who der internationalen Orchester, Dirigenten und Solistenkollegen.
Seit vielen Jahren konzertiert Anne-Sophie Mutter regelmäßig auch gemeinsam mit Stipendiaten ihrer eigenen Stiftung, die sie zur Förderung junger herausragender Musikerinnen und Musiker gegründet hat. 2011 startete sie das Projekt Mutter’s Virtuosi, ein Ensemble, das unter ihrer eigenen Leitung gegenwärtige und ehemalige Stipendiaten sowie weitere junge Musiker vereint. Eine ausgedehnte Europa-Tournee führt Anne-Sophie Mutter mit ihren Virtuosi im November auch wieder in den Großen Musikvereinssaal. Vivaldis Konzert für vier Violinen und Streicher RV 580, Mozarts Streichquintett KV 614 und die „Quattro stagioni“ von Vivaldi verbinden sich mit der österreichischen Erstaufführung des Duos für zwei Violinen „Gran Cadenza“ von Unsuk Chin zu einem epochenumspannenden Programm.

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