Cancelled

Mon 16. March 2020

19:30 Großer Saal, Musikverein

City of Birmingham Symphony Orchestra

Mirga Gražinytė-Tyla | Johannes Brahms

Service

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Remarks

Aufgrund der Verordnung des Magistrats der Stadt Wien betreffend die Maßnahmen gegen die Weiterverbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) wurde diese Veranstaltung ersatzlos abgesagt.

Due to the Ordinance of the Municipal Administration of Vienna regarding the measures to be taken to prevent the spread of the corona virus (SARS-CoV-2) this event had to be canceled.

 

Happy Birthday, Birmingham!

100 Jahre und kein bisschen alt. Das City of Birmingham Symphony Orchestra feiert Geburtstag und zeigt mit seiner Chefdirigentin Mirga Grazinyte-Tyla, wie jung es geblieben ist. 

Birmingham: Es mag attraktivere Metropolen auf dem Globus geben. Aber klar ist: Englands zweitgrößte Stadt ist ein Hotspot der Musikwelt. Das war schon im 19. Jahrhundert so, als Felix Mendelssohn Bartholdy, von Birmingham begeistert, seinen „Elias“ just hier zur Uraufführung brachte. 1920 wurde in der musikbegeisterten Stadt ein Symphonieorchester ins Leben gerufen. Neville Chamberlain, später Premierminister, führte die Schar der Gründerväter an. Das Eröffnungskonzert dirigierte kein Geringerer als Edward Elgar. Und viel Prominenz sollte folgen – Prominenz auch, die in der vermeintlichen Provinz erst wirklich dazu wurde. So wie Simon Rattle. Mit gerade einmal 25 übernahm er die Leitung des CBSO, dem er dann 18 Jahre lang die Treue hielt, um von hier direkt an die Spitze der Berliner Philharmoniker zu wechseln. Ähnlich ging es mit Andris Nelsons. Sieben Jahre lang war er Chef in Birmingham. Heute wirkt er als Musikdirektor in Boston und als Gewandhauskapellmeister in Leipzig. Seine Nachfolge beim CBSO übernahm 2016 die damals 30-jährige Litauerin Mirga Grazinyte-Tyla. Ein weiterer Glücksgriff des Orchesters. Mit ihr an der Spitze bleibt das CBSO der charismatische Botschafter einer echten Musikhauptstadt.