Wed 08. May 2019

20:00 Gläserner Saal / Magna Auditorium, Musikverein

Michael Köhlmeier • Hans Theessink

Indianer

This event has already taken place


Programme

Indianer Traditional Shenandoah; arrangiert von Hans Theessink Sitting Bull Peter La Farge Custer Crazy Horse Robbie Robertson It’s A Good Day To Die Weltentstehungsmythos der Indianer Peter La Farge Indian Drums — Pause — Hans Theessink Mother Nature Sequoyah Johnny Cash The Talking Leaves Ira Hayes Peter La Farge Ballad of Ira Hayes

Encores

Charles Quarto / Michael Murphey Geronimos Cadillac Hans Theessink Running Home

Service

print the programme

Remarks

Die Zugaben wurden interpretiert mit Gesang (Hans Theessink) und zwei Gitarren (zweite Gitarre: Michael Köhlmeier).

 

Indianer

Wie kein anderer beherrscht Michael Köhlmeier die hohe Kunst des Erzählens. Am 8. Mai entführt er das Publikum in den Wilden Westen und geht den zahlreichen Legenden der nordamerikanischen Indianer auf den Grund. Welche Musik würde wohl besser dazu passen, als der Gitarrensound und die Stimme von Hans Theessink.

Mit dem Programm „Indianer“ setzt Michael Köhlmeier gemeinsam mit Hans Theessink seine beliebte Serie der amerikanischen Mythen fort. Nach „Tom Sawyer und Huckleberry Finn“, „Woody Guthrie“ und „Westernhelden“ ist dieser Abend eine abermalige Zusammenarbeit der beiden Künstler. Im Mittelpunkt steht das tragische Schicksal der nordamerikanischen Indianer. Und wenn uns der österreichische Schriftsteller in diese vergangene Zeit mitnimmt, dann erwarten uns keine verklärt romantischen Wild- West- Abenteuer, sondern vergessene Tragödien einer untergegangenen Kultur. Oder wie Michael Köhlmeier selbst schreibt: 
„Die Namen Sitting Bull, Crazy Horse, Red Cloud, Chief Joseph und Geronimo stehen neben anderen Namen von Häuptlingen für den Kampf der nordamerikanischen Ureinwohner gegen die weiße Inbesitznahme ihres Landes. Jeder dieser Namen erzählt eine Geschichte, und es sind nicht immer die romantischen Erzählungen aus dem Wilden Westen, die unsere Fantasie so sehr beflügeln, es sind oft die traurigen Geschichten verzweifelter Menschen. Wenn wir uns darauf einlassen, begegnen wir einer Welt, die uns sehr fremd ist. Es ist eine untergegangene Welt, die Menschen schauen uns aus großer Entfernung an. Uns bleibt nur, ihre Geschichten zu erzählen und ihren Geschichten zuzuhören.“