Wed 27. February 2019

20:00 Gläserner Saal / Magna Auditorium, Musikverein

VieVox

Goethe, oder?

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Programme

Goethe, oder? Vokale Vertonungen des deutschen Meisters schönster Texte Franz Liszt Der du von dem Himmel bist; arrangiert von Herwig Reiter Freudvoll und leidvoll; arrangiert von Theresa Hemedinger Franz Schubert Sehnsucht, D 656 Ludwig van Beethoven Sehnsucht, WoO 134/4; arrangiert von Theresa Hemedinger Franz Liszt Über allen Gipfeln ist Ruh’; erste Vertonung Über allen Gipfeln ist Ruh’; zweite Vertonung; arrangiert von Herwig Reiter Franz Schubert Wandrers Nachtlied, D 768; arrangiert von Guido Mancusi Akos Banlaky Zehn Stücke für Männerchor, op. 64 - Drei Lieder nach Goethe (Uraufführung) Einladung Ja, die Augen waren’s Gute Nacht! Fanny Mendelssohn-Hensel Lass fahren hin Felix Mendelssohn Bartholdy Türkisches Schenkenlied, op. 50/1 — Pause — Michael J. Richter Nähe der Geliebten (Uraufführung) Franz Schubert Gesang der Geister über den Wassern, D 538 Hugo Wolf Geistesgruß, op. 13/2 Mailied, op. 13/3 Robert Schumann Rastlose Liebe, op. 33/5 Heinrich Werner Heidenröslein Michael J. Richter Ach, wie sehn ich mich nach dir (Uraufführung) Heinz Kratochwil Liebeslied, op. 121

Encores

Carl Friedrich Zelter Genialisch treiben Joe Zawinul Birdland; arrangiert von Raoul Gehringer

Service

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Remarks

Marie-Christiane Nishimwe mußte krankheitsbedingt ihre Teilnahme an dem Konzert absagen. Dankenswerterweise erkärte sich Bibiana Nwobilo bereit, den Sopranpart in dem Konzert zu übernehmen.

 

Goethe, oder?

Das Vokalensemble VieVox, bestehend aus ehemaligen Solisten der Wiener Sängerknaben, versteht es, das Publikum zu begeistern. Die acht jungen Männer bieten a-cappella-Gesang auf höchstem Niveau – immer mit einem gewissen Augenzwinkern. So auch am 27. Februar im Gläsernen Saal, wenn sie unter Mitwirkung der Sopranistin Bibiana Nwobilo Goethe-Vertonungen zum Besten geben.

„Ich bewundere ihn mit Schrecken“, sagte Goethe über Beethoven, und einen Packen mit Liedern von Schubert schickte er ungeöffnet nach Wien zurück. Der Dichterfürst scheute die Unmittelbarkeit, mit der die Musik die Zuhörer erreicht. Schubert, Beethoven, Schumann, Mendelssohn, Fanny Hensel, Wolf; sie alle haben Goethes Gedichte auf ihre Weise gelesen und in Musik gesetzt. Von Abschied und Vergänglichkeit handeln die Lieder, von Sehnsucht, Liebesglück und Liebesleid. Die Musik tritt dabei nicht hinter den Text zurück, sie interpretiert ihn, malt ihn aus.
Die ungewöhnliche Zusammenstellung der Lieder spannt einen Bogen von Beethoven bis heute. In anspruchsvollen a-cappella-Arrangements und mit Texten von und über Goethe zeigen die jungen Künsrler, dass Goethe heuts so aktuell ist wie damals – und treffen ihr Publikum mitten ins Herz.
Kurzfristigst musste für das Projekt eine neue Sopranistin gefunden werden. Wir freuen uns auf die Mitwirkung von Bibiana Nwobilo. Geboren in Nigeria und aufgewachsen in Kärnten, hat sich sie Sängerin als sehr vielseitig erwiesen: nicht nur im Operngenre beweist sie ihr musikalisches Können, sondern auch im Konzertfach ist sie als Sängerin tätig, zudem widmet sie sich regelmäßig zeitgenössischer Musik. Bibiana Nwobilo erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Kulturpreis des Landes Kärnten für Musik, den Preis der Professor-Armin-Weltner-Stiftung in der Schweiz, sowie den Ersten Preis des Heinrich-Strecker-Wettbewerbes.