Fri 05. April 2019

20:00 Gläserner Saal / Magna Auditorium, Musikverein

Elisabeth Plank

Adamas Quartett | Caplet • Patterson • Korngold

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Programme

André Caplet „Conte fantastique” für Harfe und Streichquartett Paul Patterson Spiders, op. 48 Erich Wolfgang Korngold Streichquartett Nr. 2 Es-Dur, op. 26 - 4. Satz (Waltz) Dmitrij Schostakowitsch Polka aus dem Ballett „Das goldene Zeitalter”, op. 22 — Pause — Lucio Bruno-Videla Quintett für Harfe und Streichquartett, op. 42b (Uraufführung) Claude Debussy Danse sacrée Danse profane

Encore

Anonymus Ländler; bearbeitet von Elisabeth Plank und Adamas Quartett

Service

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Remarks

An Stelle von Claudia Sturm übernahm Maria Wahlmüller den Part der 1. Violine in dem Konzert.

 

Erfrischender Saiten-Zauber

Wenn Streicher mit einem weiteren Saiteninstrument musizieren, muss es sich nicht immer zwingend um das Klavier handeln – es darf auch mal die Harfe sein. Diese äußerst interessante Klangkombination zaubern die Harfenistin Elisabeth Plank und das Adamas Quartett in den Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins und bringen neben weiteren Werken Lucio Bruno-Videlas Quintett für Harfe und Streichquartett zur Uraufführung.

Dass man der Harfe weit mehr als nur ätherische Wohlfühlklänge entlocken kann, beweist Elisabeth Plank immer wieder aufs Neue. Mit ihrer Debüt-CD „L’arpa notturna“ begeisterte sie die internationale Fachpresse. Nach der Einspielung des Harfenkonzerts von G. C. Wagenseil mit dem Barockensemble der Wiener Symphoniker im Jahr 2018, erscheint im Mai ihre zweite Solo-CD „1825 - Echoes of Vienna on Historical Harp".

Der international gefragten Solistin ist es aber auch ein besonderes Anliegen, ihr Instrument abseits romantischer Klänge zu präsentieren. Regelmäßig arbeitet sie mit Komponistinnen und Komponisten zusammen bzw. inspiriert sie, für sie zu schreiben. So geschehen bei dem argentinischen Dirigenten und Komponisten Lucio Bruno-Videla. Als er Elisabeth Plank im Jahr 2017 im Rahmen eines Konzerts in Buenos Aires hörte, war er von ihrem Spiel so beeindruckt, dass er ihr vorschlug, ein Harfenkonzert für sie zu komponieren. Für das Konzert im Gläsernen Saal am 5. April schrieb Bruno-Videla eine Fassung für Streichquartett und Harfe und komponierte zu dem ursprünglich zwei-sätzigen Werk noch einen dritten Satz neu dazu. 

Mit dem Adamas Quartett hat die mehrfache Wettbewerbspreisträgerin ein ebenso aufstrebendes junges Streichquartett zur Seite. Neben zahlreichen Auszeichnungen gewannen die vier Musikerinnen und Musiker zuletzt den 3. Preis beim Internationalen Joseph Haydn Kammermusikwettbewerb in Wien. Von Otto Brusatti als „das derzeit interessanteste junge Wiener Streichquartett“ bezeichnet, wurde es zudem für seine 2013 und 2016 veröffentlichten CDs jeweils mit dem Pasticcio Preis von Ö1 ausgezeichnet. Die Debüt-CD mit Werken von Pavel Haas, Joseph Haydn und E. W. Korngold erhielt mit dem „Diapason découverte“ des renommierten französischen Fachmagazins „Diapason“ auch international eine Auszeichnung.