Mon 10. September 2018

20:00 Großer Saal, Musikverein

Boston Symphony Orchestra

Andris Nelsons | Gustav Mahler

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Remarks

Keine Pause.

 

Reviews

Tuesday, September 11, 2018 | Der Standard / Ender, Daniel

Saisonauftakt im Musikverein mit Andris Nelson

Das Boston Symphony Orchestra intonierte Mahlers 3.

Saisonauftakt im Musikverein, viel Prominenz im Saal (ist es übrigens ein Zeichen der Zeit, dass man hier zwar Altpolitiker sieht, aber kaum aktuelle?) – und ein großer Name auf dem Podium. Andris Nelsons gestaltet heuer einen eigenen, ganz auf seine neuen Positionen zugeschnittenen Zyklus.

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Wednesday, September 12, 2018 | Die Presse / Dobner, Walter

Boston Symphony, schlicht bravourös

Musikverein. Ein rundum großer Abend: Das US-amerikanische Orchester unter Andris Nelsons brillierte mit Bernstein und Schostakowitschs herausfordernder Vierter.

War es das Programm, oder hatte man sich besser auf den Saal eingestellt? Was der erste Gastspielabend des Boston Symphony Orchestra, mit Mahlers Dritter, an Versprechen offenließ, löste der zweite jedenfalls in höchstem Maße ein.

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Aus tiefsten Klangmeeresgründen

In Boston und Leipzig ist er Chefdirigent, die Wiener Philharmoniker haben ihn für ihr nächstes großes Statement zu Beethoven ausgewählt. Andris Nelsons, der Vielbegehrte, steht 2018/19 im Zentrum eines eigenen Musikvereinszyklus. Am 10. September startet er mit dem Boston Symphony Orchestra.  

Genialische Interpreten wie Andris Nelsons leiden stets darunter, dass die Musik in ihren Köpfen (und Körpern) viel schöner spielt als auf den meisten Podien. Die künstlerische Arbeit besteht demnach darin, die Differenz zwischen der inneren Vorstellung und der äußeren Verwirklichung möglichst gering zu halten. Auf Ochsentour durch die sogenannte Provinz, einst eine Pflicht für jeden jungen Dirigenten, gelingt das nur Wenigen. Nelsons aber hat es geschafft, mit überbordendem Talent, Ehrgeiz, Geduld, Zähigkeit und einer Hingabe ans Musikmachen, die zu leuchten scheint – ganz gleich, wie gut oder schlecht die Arbeitsbedingungen waren oder sind, ganz gleich auch, wie hoch der Preis für eine solche Karriere ist.

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