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Einmal pro Monat präsentiert unser Archivdirektor Dr. Otto Biba auf radio klassik Stephansdom seine persönliche Auswahl an Geschichten aus dem an hochinteressanten Material reichen Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. Wir wollen Ihnen hier die Möglichkeit geben, seine spannenden Berichte nachzuhören. 

Auf radio klassik Stephansdom hören Sie die Sendung jeden 1. Samstag im Monat von 09.05 Uhr – 10.05 Uhr (Da Capo am darauffolgenden Montag 20.00 Uhr).


2021|6 Letzte Folge der Reihe Geschichten aus dem Archiv mit Otto Biba

Mit 30. Juni 2021 geht Biba offiziell als Archivdirektor der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien in den Ruhestand. Passend dazu, porträtiert er zum Abschied komponierende Archivare – darunter auch ein paar seiner Vorgänger in Wien.
Archivare schreiben viel, kopierten früher auch Noten. Aber manche schrieben Noten, weil sie Komponisten waren. Im Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde tätig gewesene Archivare und Komponisten stellt Otto Biba mit ausgewählten Werken aus deren Feder in seiner Sendung Geschichten aus dem Archiv vor. Übrigens: Eine Komponistin ist auch dabei.

Ab September wird Otto Biba am gewohnten Sendeplatz mit einer neuen Sendung wieder zu hören sein.

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2021|5 Erzherzog Rudolph von Österreich

Archivdirektor Otto Biba berichtet diesmal über Erzherzog Rudolph von Österreich, den man im bischöflichen Lila oder im Kardinalspurpur kennt, weil er nach einer militärischen Laufbahn und Jahren künstlerischen Wirkens zuletzt Erzbischof von Olmütz war. Der Enkel Maria Theresias (von der er das Schielen geerbt hatte) und Bruder von Kaiser Franz I. war aber auch öffentlich auftretender Pianist, höchst niveauvoller Komponist sowie Freund und Mäzen Beethovens und der erste Kaiserliche Protektor der Gesellschaft der Musikfreunde. Nicht zu verwechseln ist er mit jenem zwei Generationen jüngeren Erzherzog Rudolf, der mit der Tragödie von Mayerling in die Geschichte eingegangen ist.

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2021|4 Ingrid Fuchs, stellvertretende Archivdirektorin der Gesellschaft der Musikfreunde

Ingrid Fuchs, stellvertretende Archivdirektorin der Gesellschaft der Musikfreunde, ist nach 21 Jahren in den Ruhestand getreten. Sie hat ihre Notizen und Erinnerungen aus 21 Jahren Archivgeschichte Otto Biba für diese Sendung zur Verfügung gestellt. Ihre Erinnerungen sind Schätze aus dem Tresor ihres Herzens.

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2021|3 Die Noten aus der Lübecker Marienkirche

Alte Musiknoten und aktuelle Politik. Archivdirektor Otto Biba berichtet wie die aus dem 16. und 17. Jahrhundert stammenden Musikalien der Lübecker Marienkirche während des Wiener Kongresses als Geschenk in das Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien gelangt sind.

Die Lübecker Marienkirche (offiziell St. Marien zu Lübeck) wurde von 1277 bis 1351 erbaut. Die Lübecker Bürger- und Marktkirche ist von jeher ein Symbol für Macht und Wohlstand der alten Hansestadt und befindet sich auf dem höchsten Punkt der Lübecker Altstadtinsel.

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2021|2: Schlittenfahrt der höchstrangigen Teilnehmer am Wiener Kongress  

Schlittenfahrt der höchstrangigen Teilnehmer am Wiener Kongress von der Kaiserlichen Hofburg nach Schönbrunn, 22. Jänner 1815 (Bild),  Schlittenfahrt und Schlittschuhlauf, musikbegleitetes Wintervergnügen allerorten und für alle Stände. Archivdirektor Otto Biba bringt dafür bekannte und unbekannte Musikbeispiele und viele Geschichten aus dem Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien.

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2021|1: Virtuosität und Wiener Charme  

Eine besondere Art der Spieltechnik und der Interpretation, die in Wien seit etwa 1820 von Joseph Mayseder und Joseph Böhm gelehrt und danach von Generation zu Generation weitergegeben wurde: Das ist die Wiener Geigerschule. Ihre Exponenten waren auch Komponisten und haben Werke geschrieben, die diesen Stil erkennen lassen und dessen Weitergabe sicherstellen sollten. Alles ohne vordergründiger Didaktik, sondern mit charmanten Einfällen und voll hinreißender Musikalität. Faszinierende Musik aus dem Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien.

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2020|10: Adventmusik 

Gibt es spezielle Adventmusik? Ja, aber sie verbreitet nicht vorweihnachtliche Stimmung, sondern eine adventliche. Wie und warum, das erzählt Archivdirektor Otto Biba mit vielen Beispielen in seinen Geschichten aus dem Archiv. Dem Thema entsprechend wird geistliche und kirchliche Musik dominieren, ob sie nun aus der katholischen (Rorate-Messen, Advent-Arien) oder aus der evangelischen (Kurrende-Singer) Tradition stammt. Schon die genannten Beispiele zeigen, dass von vielem zu reden ist, was einmal selbstverständlich war, dann aber verloren gegangen ist.

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2020|9 Der Tod: Trauer und Trost in der Musik

Archivdirektor Otto Biba präsentiert ungewöhnliche und authentische Beispiele aus der Liturgie der katholischen wie evangelischen Kirche sowie aus der musikalischen Volkskultur: Von Teilen der Totenmesse, Responsorien und Antiphonen bis zu Trauermärschen, Totenliedern und Gesängen zur Totenwache.
Das Thema dieser Sendung war lange Zeit im Voraus bestimmt. Heute ist es von erschreckender Aktualität.

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2020|8: Bonns goldene Jahre

Archivdirektor Otto Biba berichtet Wissenswertes über die Stadt Bonn des jungen Ludwig van Beethoven. Anlass die Ausstellung Bonns goldenes Zeitalter, die vom Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde mitkuratiert wird. Zu hören gibt es – neben Werken von Ludwig van Beethoven – Musik von Lucchesi, Neefe, Reutter, Romberg und Reicha. Interessant sind Zeitzeugnisse, in denen der junge Beethoven als „lieber, leiser Mann“ bezeichnet wird, der „bescheiden – ohne Ansprüche“ war.

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2020|7: Die Musik des Intendanten

32 Jahre war Thomas Angyan Intendant der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien und hat als „Chef des Musikvereins“ in dieser Zeit viele musikalische Akzente gesetzt. Archivdirektor Otto Biba erzählt über Sternstunden der modernen Musik und präsentiert Schätze aus dem umfangreichen Archiv.

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2020|6: Katastrophen in der Musik

Angst, Unglück und Katastrophen in der Musik bzw. ihre Auswirkungen in der Musikgeschichte. Das ist das Thema der letzten Ausgabe der Geschichten aus dem Archiv von Archivdirektor Otto Biba vor der Sommerpause. Schlachten, Krieg, Naturkatastrophen und Brände sind Ausgangspunkte der Kompositionen von C.P.E. Bach, Joseph Haydn, Justin Heinrich Knecht, Franz Schubert und Johann Strauß Vater.

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2020|5: Ärzte und Musik 

In diesen Wochen sprechen wir besonders oft von Ärzten. radio klassik Stephansdom bittet sie nun in besonderer Weise vor den Vorhang, weil Archivdirektor Otto Biba in seinen Geschichten aus dem Archiv nicht nur über die Musikliebe vieler Ärzte, sondern auch über die Rolle des einen oder anderen in der Musikgeschichte zu erzählen weiß. Mit dabei ist natürlich der Arzt und Brahms-Freund Theodor Billroth, dessen Lied Todessehnsucht von zwei Ärzten, Prof. Dr. Klaus-Felix Laczika und Prof. Dr. Thomas Staudinger interpretiert wird. Aufgenommen im Billrothhaus, dem Vereinssitz der Gesellschaft der Ärzte in Wien.

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2020|4: Epidemien in Österreich und ihre Spuren in der Musik

Aufgrund der aktuellen Situation hat Archivdirektor Dr. Otto Biba sein Thema geändert und beschäftigt sich mit Epidemien in Österreich und ihre Spuren in der Musik. Als Beispiele seien die Pest 1679 und die Cholera 1831 genannt. Und als bekanntestes Beispiel für eine „musikalische Spur“ sei an den Lieben Augustin erinnert.

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2020|3: Große Werke in kleiner Gestalt

Wie wurden vor Tonaufzeichnungen welcher Art auch immer und deren Abrufbarkeit groß besetzte Werke bekannt und populär? Nicht in ihrer Originalfassung, die natürlich nicht überall und immer zu hören war, sondern in Bearbeitungen für Kammermusik oder für Klavier. So fanden Opern und Orchesterwerke, Oratorien und groß besetzte Kammermusik Eingang in jedes Haus. Diesen Bearbeitungen nachzuspüren, ist bei Beethoven besonders staunenswert und lohnend.

Dr. Otto Biba präsentiert Musik von Ludwig van Beethoven – in Arrangements, die teilweise noch vom Komponisten selber angefertigt wurden. Symphonien für vier Hände, Streichtrio oder Streichquintett. Oder eine Septett für drei Personen…

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2020|2: Johann von Herbeck

„Johann von Herbeck sollte man kennen!“, meint Archivdirektor Dr. Otto Biba. Und meint damit nicht (nur) jene Gersthofer, also jene Einwohner des 18. Bezirks, die auf oder in der Gegend der Herbeckstraße wohnen. Was Sie immer schon über den österreichischen Dirigenten und Komponisten Johann Franz Ritter von Herbeck (1831-1877) wissen wollten, gibt es in den Geschichten aus dem Archiv zu erfahren.

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2020|1: Vor 150 Jahren…

Am 6. Jänner 1870 wurde feierlich das neue Gebäude der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien eröffnet – der Wiener Musikverein. Was sich damals ereignet hat, und wie die ersten beiden Saisonen musikalisch ausgesehen haben, berichtet Archivdirektor Dr. Otto Biba ebenso wie über die Episode, wo Johannes Brahms die Feuerlöschpumpe bedient hat.

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