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Intendant Thomas Angyan präsentiert die Abonnements 2017/18

Die Abonnements 2017/18 finden Sie hier

Nun klingen sie wieder 2017

„Nun klingen sie wieder“ – einige der neunhundert historischen Instrumente aus den Sammlungen der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. 2017 richtet sich der Fokus der Konzertreihe auf Instrumente aus der Zeit Maria Theresias, deren Geburtstag sich heuer zum 300. Mal jährt, und Kompositionen, die mit ihr in direktem Zusammenhang stehen: Instrumentalmusik am kaiserlichen Hof (22. April 2017), Arien (25. April 2017) und Sakralwerke (5. Mai 2017), die für Maria Theresia komponiert und auch von ihr gesungen wurden, sowie Werke, die ihr und ihrer Familie gewidmet sind (10. Mai 2017). In lockerer Atmosphäre, mit in der Saalmitte platziertem Podium, werden akustische Einblicke möglich in Maria Theresias musikalische Welt. Archivdirektor Otto Biba führt durch das Programm.

Artikel "Altes, neu gehört" aus dem Musikfreunde Magazin.

Besuch aus dem Hause Windsor

Prince Charles im Musikverein

Am Vormittag des 6. April 2017 durfte Musikvereinsintendant Dr. Thomas Angyan königliche Gäste bei der Gesellschaft der Musikfreunde willkommen heißen: Der britische Thronfolger Prince Charles und seine Gattin Camilla statteten während ihres zweitägigen Wien-Aufenthalts dem Musikverein einen Besuch ab. Mit höchster Aufmerksamkeit lauschten sie im Goldenen Saal dem zweiten Satz aus Beethovens Neunter Symphonie, der hier gerade von Christian Thielemann und den Wiener Philharmonikern geprobt wurde, und führten mit dem Maestro, Orchestermusikern wie auch mit den anwesenden Schülern angeregte wie auch humorvolle Gespräche. 

Im Anschluss daran präsentierte Archivdirektor Dr. Otto Biba dem hohen Paar Kostbarkeiten aus den hauseigenen Beständen: etwa die Autographe von Mozarts großer g-Moll-Symphonie und von Beethovens „Eroica“ mit der getilgten Widmung an Napoleon Bonaparte sowie – eigens für den Musikfreund und einstigen Celloschüler Prince Charles ausgewählt – von Brahms’ Cellosonate und von zwei Eintrittskarten für Konzerte, die Joseph Haydn in London selbst gegeben hat.

Goldschimmernd und farbenfroh

Die neue Orgel im Wiener Musikverein

Eine Findungskommission aus fünf international führenden Organisten (Dame Gillian Weir, Olivier Latry, Ludger Lohmann, Martin Haselböck und Peter Planyavsky) hat in Zusammenarbeit mit der Firma Rieger-Orgelbau aus Schwarzach in Vorarlberg ein Instrument mit 6.138 Pfeifen in 81 Stimmen konzipiert.
In einem feierlichen Festakt am 26. März 2011 wurde die Orgel schließlich von Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn, Mitglied des Senats der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, gesegnet und erfüllt seither ihre vornehmliche Funktion als Orchesterinstrument in symphonischem Repertoire mit Orgel vortrefflich. 

Ein Film von Kerem Unterberger

Schubertiade

„Ihr schaut ja alle aus wie zu Zeiten des Biedermeier!“ stellte Moderatorin Lilian Genn verblüfft fest: Tatsächlich, die Schülerinnen und Schüler aus mehr als 20 Volksschulen hatten sich für ihr Konzert im Goldenen Saal höchst kleidsame Damenhüte und Zylinder gebastelt und kamen entsprechend erwartungsfroh in den Musikverein. Dort wurden sie von der Gastgeberin einer „Schubertiade“ ebenso feierlich empfangen wie die musizierenden Gäste, ihres Zeichens Musikerinnen und Musiker der Wiener Symphoniker, die vom Trio bis zum Oktett ein breit gefächertes Kammermusikprogramm spielten und danach unter Leitung des spanischen Dirigenten Gustavo Gimeno – auch er erschien mit elegantem Zylinder! – Ausschnitte aus Orchesterwerken von Franz Schubert darboten. Selbstverständlich hatte sich auch das Orchester entsprechend in „Biedermeierschale“ geworfen – und selbstverständlich gab es für die Kinder im Publikum eine ganze Reihe von Möglichkeiten, aktiv am Musizieren mitzuwirken: Wie wunderschön Schuberts „Forelle“ von knapp 1000 Volksschulkindern gesungen werden kann, war an diesem Vormittag hautnah zu erleben – Gänsehautfeeling inklusive! Und dass die MusikerInnen der Wiener Symphoniker auch großartig singen und tanzen können, ebenfalls!

Mozart reist nach Prag

Im zweiten Schulkonzert der Wiener Symphoniker in der Saison 2014-15 begaben sich Orchester und Publikum auf eine musikalische Zeitreise nach Prag im Jahre 1787. Am Beginn machte sich das Publikum mit einer imaginären Kutsche auf den langen Weg von Wien nach Prag – um die Reisezeit zu verkürzen, gab es zum Glück ein paar Instrumente im Reisegepäck und MusikerInnen an Bord! Angekommen in Prag erwartete das Publikum eine festliche Akademie zu Ehren Mozarts: Das Orchester -und natürlich auch der Maestro- kamen auf die Bühne und spielten Ausschnitte aus „Die Hochzeit des Figaro“, denn die Prager liebten dazumal diese Oper über alles. Anschließend erlebte das junge Publikum etwas ganz Besonderes: Die ‚Uraufführung’ der Prager Symphonie von Wolfgang Amadeus Mozart!

Die Kinder wurden im Konzert stark eingebunden - es wurde gesungen und getanzt, auch bei der Prager Symphonie gab es Mitmach-Möglichkeiten. Und sowohl Orchester als auch Publikum kamen kostümiert - ein Konzerterlebnis mit allen Sinnen!

Video: Clipfabrik (c) Niki Lappas

Festkonzert für kleine und große Pfeifen

Am 27. März 2011 würde die neue Orgel der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien mit einem Programm von Robert Steiner und Rolf Rüdiger auch für die jüngsten Musikfreunde eröffnet.
Tatkräftig unterstütz wurden die beiden von Martin Haselböck der die Orgel nicht nur spielte sondern auch deren Funktionsweise für das junge Publikum erklärte. Eine gelungene Veranstaltung für kleines und großes Publikum im Großen Musikvereinssaal. 

Weltbühne. Magic Moments im Musikverein mit Harriet Krijgh

Harriet Krijgh ist eine der aufregendsten und vielversprechendsten jungen Cellistinnen der Gegenwart. Die 25-jährige Musikerin lebt abwechselnd in Österreich und in den Niederlanden. Im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins gab sie ihr Debüt und wurde mit großem Applaus gefeiert. Es war nicht nur die Erfüllung eines persönlichen Traums, sondern auch ein wichtiger Schritt in ihrer Karriere: Denn wer im elitären Wiener Musikverein auftreten darf, zählt zu den allerbesten Künstlern in der Klassikwelt.

Dachkonstruktion des Großen Musikvereinssaales

In Rekordzeit erbaut, schuf Theophil Hansen mit dem Musikverein einen Konzertsaal von phänomenaler Akustik. Als hölzerne Schuhschachtel funktioniert der Große Saal wie ein überdimensionales Instrument. Die Decke liegt wie eine Membran über dem Saal, aufgehängt an einem Eisendachstuhl und schafft so einen großen, wichtigen Resonanzraum. Wie der Raum unterhalb des Saales, macht dieser den Klang komplexer und dadurch auch schöner.