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Musikverein - Gesellschaft der Musikfreunde in Wien
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Antonio Salieri
Daß der Hofkapellmeister Antonio Salieri kein Rivale Mozarts war, sondern diesen respektierte und Mozarts Vertrauen genoß, kann nicht oft genug betont werden. 1812 war Salieri einer der Gründer der Gesellschaft der Musikfreunde; am Aufbau ihres Konservatoriums hat er energisch mitgewirkt. Sein Teilnachlaß ist in ihrem Archiv öffentlich zugänglich und dank der von der Gesellschaft mitgetragenen nunmehrigen Salieri-Renaissance sehr gefragt.
EUR 1,00 Stk.
Apollon
Apollon war in der griechischen Mythologie der Sohn des Göttervaters Zeus und für die Griechen (wie nach ihnen die Römer) einer der höchsten Götter. Ihm unterstanden die Musen. Er war der Hauptgott der prophetischen Weissagung, Gott des Bogenschießens, Beschützer der Hirten, Bringer und Vertreiber der Übel, Gott der Medizin, vor allem aber der Künste und besonders der Musik.
EUR 1,00 Stk.
Brahms-Saal
„Es ist der schönste, prunkvollste, repräsentativste Kammermusiksaal geworden, den unsereins irgendwo auf der Welt kennt.“ So schrieb eine Wiener Tageszeitung, als der Brahms-Saal 1993 nach aufwendigen, an historischen Plänen orientierten Restaurierungsarbeiten der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Nun war wieder jenes „wahre Schatzkästlein“ aus ihm geworden, das die Musikfreunde schon 1870, bei der Eröffnung des Hauses, in ihm gesehen hatten. Clara Schumann war die erste Künstlerin auf diesem Podium. Noblesse oblige.
EUR 1,00 Stk.
Brahms-Saal
Tempeldach, ionische Säulen und Karyatiden: Der „Kleine Saal“, der 1937 den Namen „Brahms-Saal“ erhielt, bestach die Musikfreunde schon bei der Eröffnung des Hauses mit seiner klassischen Noblesse. Clara Schumann spielte 1870 das erste Konzert in diesem Raum, den Musikfreunde als den wohl schönsten Kammermusiksaal weltweit schätzen.
EUR 1,00 Stk.
Brahms-Saal
Tempeldach, ionische Säulen und Karyatiden: Der „Kleine Saal“, der 1937 den Namen „Brahms-Saal“ erhielt, bestach die Musikfreunde schon bei der Eröffnung des Hauses mit seiner klassischen Noblesse. Clara Schumann spielte 1870 das erste Konzert in diesem Raum, den Musikfreunde als den wohl schönsten Kammermusiksaal weltweit schätzen.
EUR 1,00 Stk.
Brahms-Saal - Wahres Schatzkästlein
Neu!
Ein „wahres Schatzkästlein“ sei der „Kleine Saal“, schrieb die Presse zur Eröffnung des Musikvereinsgebäudes 1870, und „der liebliche Gegensatz des Großen. Fast möchte man ihm den Preis zuerkennen in seiner Ruhe und einfachen Erhabenheit …“ 1937, zur 125-Jahr-Feier der Gesellschaft der Musikfreunde, erhielt dieser Kleine Saal den Namen „Brahms-Saal“. Johannes Brahms war es auch gewesen, der einen besonderen Gast für das erste Konzert auf diesem Podium nach Wien gebracht hatte: Clara Schumann spielte hier 1870 die Premiere.
EUR 1,00 Stk.
Carl Czerny
Carl Czerny war nicht nur der Etudenschreiber, als der er heute noch jedem Klavierschüler vertraut ist, sondern ein höchst beachtenswerter Komponist von Chor-, Orchester- und Kammermusikwerken sowie Liedern und Kirchenmusik. Das Czerny-Gedenkjahr 2007 – anlässlich seines 150. Todestages – hat in aller Welt viele Gelegenheiten geboten, Czerny als Komponist wieder zu entdecken. Auch die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien hat mit zahlreichen Aufführungen an Czerny erinnert, dessen Nachlass sich in unserem Archiv befindet.
EUR 1,00 Stk.
Carl Czerny
Daß Carl Czerny nicht nur Klaviermusik und didaktische Werke für heranwachsende Pianisten geschrieben hat, sondern auch wertvolle Kammermusik, Orchester- und Chorwerke, wird in den letzten Jahren weltweit mehr und mehr erkannt. Für die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien hat der vor 150 Jahren verstorbene Komponist nicht nur seinen kompositorischen Nachlaß bestimmt, der im Archiv heute viel benützt wird, sondern auch sein ganzes Vermögen, das die Voraussetzungen schuf, an den Bau des Musikvereinsgebäudes am Karlsplatz zu denken.
EUR 1,00 Stk.
Das Baryton
Das Baryton war das Lieblingsinstrument von Fürst Nikolaus Esterhazy, dem „Prachtliebenden“, der es ausgezeichnet beherrschte. Auch Joseph Haydn, der auf Wunsch des Fürsten zahlreiche Werke für dieses Streich- wie Zupfinstrument schrieb, wusste gut damit umzugehen. Als dieses Baryton 1838 als Geschenk in die Sammlungen der Gesellschaft der Musikfreunde gelangte, wies der Vorbesitzer darauf hin, dass er es aus Haydns Besitz erhalten habe.
EUR 1,00 Stk.
Das Musikvereinsgebäude
Herzstück der Musikstadt Wien, Zentrum des internationalen Musiklebens. Seit ihrer Gründung im Jahr 1812 gibt die Gesellschaft der Musikfreunde bei klassischer Musik den Ton an. 1870 errichtete sie an der Wiener Ringstraße ein Gebäude, das diese Stellung glanzvoll dokumentiert: ein Haus als Universum der Musik.
EUR 1,00 Stk.
Das Musikvereinsgebäude - Aquarell
Das Musikvereinsgebäude wurde 1867 bis 1869 nach Plänen Theophil Hansens von der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien errichtet. Am 6. Jänner 1870 gab es das erste Konzert im großen Musikvereinssaal. Dieses anlässlich des hundertjährigen Bestandes unserer Gesellschaft im Jahr 1912 geschaffene Aquarell zeigt noch die inzwischen verschwundene Grünanlage vor dem Künstlerhaus.
EUR 1,00 Stk.
Das Musikvereinsgebäude - Ein Kunstwerk an sich
Neu!
„Ein Kunstwerk an sich, eine Heimat der Musik, eine Zierde der Stadt …“ Mit dieser Widmung wurde 1870 der Schlussstein für das Musikvereinsgebäude in Wien gelegt. Die Worte waren nicht zu hoch gegriffen, ist das Musikvereinsgebäude doch bis heute unbestritten alles drei zusammen: Heimat der Musik, Zierde der Stadt, ein Kunstwerk an sich.
EUR 1,00 Stk.
Das Muskvereinsgebäude - Außenansicht
„Ein Kunstwerk an sich, eine Heimat der Musik, eine Zierde der Stadt …“ So formulierte man 1870, in der Urkunde zur Schlusssteinlegung, die hohen Ziele, die man mit diesem neuen Gebäude verband. Sie wurden aufs Schönste eingelöst. Kunst, potenziert durch Kunst. So verbinden sich Architektur und Musik in diesem Haus.
EUR 1,00 Stk.
Die Karyatiden
Frauen, die eine tragende Rolle spielen: Das sind die Karyatiden (wörtlich: „Tänzerinnen aus Karyai“), die 420 v. Chr. erstmals am Ereichtheion auf der Akropolis als elegante Stützfiguren eingesetzt wurden. Theophil Hansen, der Musikvereinsarchitekt, machte sie zum Blickfang im Goldenen Saal.
EUR 1,00 Stk.
Die Karyatiden
Theophil Hansen, der Architekt des Musikvereinsgebäudes, stammte aus Dänemark und wirkte, bevor er nach Wien kam, einige Jahre in Athen. Diese Erfahrungen flossen ein in die Ästhetik des Hauses und machten den Musikverein zu einem Meisterwerk des hellenisch inspirierten Historismus. Die Karyatiden wurden zum Wahrzeichen des Gebäudes: Zitate einer Tempelarchitektur, die das Höchste in der Kunst symbolisiert.
EUR 1,00 Stk.
Die Karyatiden - Der Nachklang Griechenlands
Neu!
Der Historismus war der prägende Stil beim Ausbau der Wiener Ringstraße, mit dem die österreichische Kaiserstadt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts architektonisch zur Weltmetropole aufstieg. Theophil Hansen, der Architekt des Musikvereinsgebäudes, setzte dabei einen besonderen Akzent. Acht Jahre lang hatte der gebürtige Däne in Athen gelebt und gewirkt, bevor er nach Wien kam – und so ist auch der Nachklang Griechenlands in diesem „Tempel“ der Musik deutlich spürbar.
EUR 1,00 Stk.
Die Muse Erato
Die griechische Mythologie kannte ursprünglich nur eine Muse, die Geberin des Gesanges, und erst nach und nach einen Chor von schlie©¬lich neun Musen, von denen etliche zur Musik, einer Deklamations- und Interpretationskunst, Bezug hatten. Erato war die Muse der mit Saitenspiel vorgetragenen (Liebes-)Lyrik, später im übertragenen Sinn Symbol dafür, wie Musik das Herz der Zuhörer bewegen kann.
EUR 1,00 Stk.
Die Muse Terpsichore
Terpsichore mag als Muse des Tanzes bei den zwei alljährlich hier veranstalteten Bällen besonders freudig von der Decke des Großen Musikvereinssaales auf die Tanzenden blicken. Apollon und die Musen vertreten alle Künste, die im Musikvereinsgebäude ihre symbolische Heimstatt haben.
EUR 1,00 Stk.
Die Orgel
Im Ensemble von eleganten Figurinen und glänzenden Karyatiden ist die Orgel der Blickfang über dem Podium des Großen Musikvereinssaals. 1872 erklang das Instrument zum ersten Mal – mit einem prominenten Organisten, der auch als Professor für Harmonielehre eng mit der Gesellschaft der Musikfreunde verbunden war: Anton Bruckner.
EUR 1,00 Stk.
Erich Wolfgang Korngold
Der vor 50 Jahren verstorbene Erich Wolfgang Korngold war das letzte weltweit anerkannte Komponisten-Wunderkind der Musikgeschichte; als Elfjähriger hatte er seine erste Uraufführung an der Wiener Hofoper. Seinen Ruf konnte er aber über das (ohnedies lange gepflegte) Wunderkind-Alter hinaus bewahren. „Die Tote Stadt“ des Dreiundzwanzigjährigen wurde ein Opern-Welterfolg. Später ganz zu Unrecht zum Filmmusik-Komponisten gestempelt, geriet Korngold nach seinem Tod etwas in Vergessenheit. Seine Opern sowie die Orchester- und Kammermusik sind längst wieder entdeckt worden.
EUR 1,00 Stk.
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Neu!
Höchst bescheiden reagierte der 28jährige Mendelssohn im Jahr 1837 auf die Ernennung zum Ehrenmitglied der Gesellschaft der Musikfreunde, weil er „kaum geglaubt hatte, dass mir meine musikalischen Arbeiten auch in solcher Entfernung schon Freunde verschafft hätten“. Er fühlte sich „in meinem Streben ermuntert und bestätigt“ und dankte „für diese Aufmunterung und die große Ehre, die mir dadurch erzeigt ist“. – Schließlich ist er mit dieser Anerkennung Beethoven an die Seite gestellt worden.
EUR 1,00 Stk.
Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Neu!
In Florenz und Rom wurde der junge Georg Friedrich Händel zu einem berühmten Komponisten, bevor er in London zu Weltruhm gelangt ist. Das Autograph seiner 1707 für eine Hofjagd des Marchese Francesco Maria Ruspoli bestimmt gewesenen Kantate „Diana cacciatrice“ wurde im frühen 19. Jahrhundert aufgeteilt. Die erste Hälfte ging als Geschenk an den Vizepräsidenten der Gesellschaft der Musikfreunde, Raphael Georg Kiesewetter, der sie an unser Archiv weitergab.
EUR 1,00 Stk.
Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Neu!
Der in Halle an der Saale geborene Georg Friedrich Händel hat in London seine zweite Heimat gefunden. In Wien waren Händels Werke seit seinen Lebzeiten in kontinuierlicher Tradition bekannt und geschätzt. Beim Gründungskonzert der Gesellschaft der Musikfreunde am 29. November 1812 stand Händels Oratorium „Timotheus oder Die Gewalt der Musik“ („Alexander’s Feast or the Power of Music“, HWV 75) auf dem Programm.
EUR 1,00 Stk.
Gläserne Saal/Magna Auditorium
Die Ästhetik des Goldenen Saals aufzugreifen und mit modernen Materialien neu zu interpretieren: Das war die große Herausforderung für den österreichischen Stararchitekten Wilhelm Holzbauer bei der Gestaltung des größten Saals im neuen Erweiterungsbau des Musikvereins. So entstand 2004 der Gläserne Saal/Magna Auditorium als Herzstück der Vier Neuen Säle: eine neue architektonische Perle unter dem Dach des Musikvereins.
EUR 1,00 Stk.
Großer Saal
Das klassische Griechenland stand Pate beim Bau des vielleicht schönsten Konzertgebäudes für klassische Musik. Theophil Hansen, Architekt des Meisterwerks, schöpfte aus erster Hand. Sieben Jahre lang war der gebürtige Däne in Athen tätig gewesen, bevor er 1846 nach Wien zog. Doch auch dann noch – als vielgefragter Architekt der Wiener Ringstraßenzeit – lieferte er Pläne für die aufstrebende griechische Metropole. Wien/Athen: Klassik im europäischen Maßstab.
EUR 1,00 Stk.
Großer Saal
Von der Decke herab begleiten Apoll und die neun Musen das musikalische Geschehen im Goldenen Saal: höchste Patronanz im prachtvollsten Konzertsaal der Welt. Rund 2.000 Besucher faßt dieser Raum. Seine Größe aber verbindet sich mit einer feingliedrigen, geradezu musikalischen Struktur. Mozarts „Jupiter-Symphonie“ in festen, sichtbaren Formen – so, meinte ein Wiener Kritiker schon 1870, ließe sich dieser herrliche Saal beschreiben.
EUR 1,00 Stk.
Großer Saal - Überwältigende Schönheit
Neu!
Als am 6. Januar 1870 das erste Konzert im Großen Saal des neuen Musikvereinsgebäudes stattfand, waren Publikum und Kritik überwältigt. Der Saal, schrieb ein Wiener Rezensent, übertreffe an „architektonischer Schönheit und stilvoller Pracht“ auch die kühnsten Erwartungen. Und irritiert stellte Wiens Kritikerpapst Eduard Hanslick die bange Frage, ob dieser Große Musikvereinssaal „nicht zu glänzend und prachtvoll sei für einen Concertsaal“ …
EUR 1,00 Stk.
Großer Saal - Der Musikverein tanzt
Neu!
Er ist unbestritten ein Höhepunkt der Ballsaison in Wien und für viele ganz einfach der schönste Ball Wiens: der Ball der Wiener Philharmoniker, der den Musikverein einmal im Jahr zum Tanzen bringt. Zur feierlichen Eröffnung spielen die Wiener Philharmoniker unter einem prominenten Dirigenten. Die Festfanfare für den Ball schrieb, exklusiv für diesen Anlass, Richard Strauss.
EUR 1,00 Stk.
Großer Saal - Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker
Neu!
Kein Konzertereignis der Welt hat regelmäßig so viele Zuseher wie das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker aus dem „Goldenen Saal“ der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. Mehr als 40 Millionen Menschen in rund fünfzig Ländern sind via Fernsehübertragung live dabei, wenn Wiens Meisterorchester am 1. Januar vom Podium des Großen Musikvereinssaals herab „Prosit Neujahr!“ wünscht.
EUR 1,00 Stk.
Joseph Haydn - Die Aufführung der „Schöpfung“
Neu!
Eine Vorläuferorganisation unserer Gesellschaft, die „Gesellschaft von Musikfreunden“, hat im Winter 1807/1808 zwanzig Abonnementkonzerte veranstaltet, in denen Beethoven, Salieri und andere Größen des damaligen Wiener Musiklebens mitwirkten. Das letzte dieser Konzerte brachte am 27. März 1808 eine Aufführung der „Schöpfung“; es war als Huldigung an den vier Tage später seinen 76. Geburtstag feiernden Joseph Haydn gedacht, der sich damals zum letzten Mal in der Öffentlichkeit zeigte.
EUR 1,00 Stk.
Joseph Haydn - Geburtshaus
Neu!
Joseph Haydn wurde am 31. März 1732 in Rohrau, Niederösterreich, geboren, wo sein Vater Wagnermeister und Marktrichter war. Dank der Bemühung von Funktionären der 1812 gegründeten Gesellschaft der Musikfreunde in Wien wurde das Aussehen des Geburtshauses schon früh in Bilddokumenten festgehalten. Der Künstler dieses seltenen Blattes hat darauf aufbauend eine Familienszene gestaltet, die den Vater beim Harfenspiel zeigt, das er nachweislich beherrscht hat.
EUR 1,00 Stk.
Joseph Haydn (1732-1809)
Neu!
Joseph Haydn hat auf seiner ersten Londoner Reise im Frühjahr 1791 in sein Tagebuch notiert, dass er von A. M. Ott, Hofmaler des damals vor der Französischen Revolution nach London geflüchteten Herzogs von Orleans, porträtiert worden sei. Das Portrait galt durch zwei Jahrhunderte als verschollen, bis es im November 1995 in einem Londoner Auktionshaus aufgetaucht ist und für die Sammlungen der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien erworben werden konnte.
EUR 1,00 Stk.
Leopold Mozart
Leopold Mozart ist ein beachtenswerter Komponist. Sein Hauptwerk, mit dem er sich einen ehrenvollen Platz in der Musikgeschichte gesichert hat, ist aber keine Komposition, sondern ein Buch, das er 1756, im Geburtsjahr seines Sohnes Wolfgang Amadeus, publiziert hat: die Violinschule. Sie ist ein heute noch unentbehrliches Standardwerk. – Darunter eine Violine von Johann Georg Thir, einem der besten Wiener Geigenbauer, ebenfalls 1756 entstanden.
EUR 1,00 Stk.
Ludwig van Beethoven
Auch „Reliquien“ großer Komponisten haben ihre Botschaft an die Musikfreunde der Gegenwart. Der aus einem Weinstock geschnittene Spazierstock war Beethovens täglicher Begleiter. Ihn nachdenklich zu betrachten bewegt. Aus heutiger Sicht ist es erschütternd, mit welchen Mitteln der ertaubende Komponist Linderung seines Leidens suchen mußte. Und von Musikern werden wir oft gefragt, ob sein Metronom so funktioniert hat wie ein modernes. Ein paar Beispiele aus den musikalischen Erinnerungsgegenständen in unseren Sammlungen.
EUR 1,00 Stk.
Ludwig van Beethoven
Wenn man sich 2007 anläßlich des 150. Todestages von Carl Czerny noch mehr seiner wertvollen Kompositionen besinnt, werden auch seine Biographie und das Verhältnis zu seinem Lehrer Beethoven ein Thema. Für diesen war Czerny ein musikalischer Vertrauensmann und ein geschätzter Künstler. Daß er aus bescheidensten Verhältnissen kam, hat Beethoven nie vergessen. In diesem Brief schreibt er nach einer Einladung zum Mittagessen bei Czernys Eltern wohl allzu rücksichtsvoll: „Ich kann dieses durchaus nicht umsonst annehmen.“ Und zu Czernys Klavierunterricht für seinen Neffen meint Beethoven: „Auch verlange ich Ihre lektionen nicht umsonst.“
EUR 1,00 Stk.
Nun klingen sie wieder
„Nun klingen sie wieder“ ist der Titel einer erfolgreichen Konzertreihe, die alljährlich im Frühjahr im Brahms-Saal stattfindet. In ihr werden ausschließlich historische Musikinstrumente aus den Sammlungen der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien zum Erklingen gebracht. Unsere Gesellschaft ist ja der weltweit einzige Konzertveranstalter, der eine so unvergleichliche Musikinstrumentensammlung besitzt.
EUR 1,00 Stk.
Schwan mit Putto
Schon in der Antike hieß es, daß der Schwan vor seinem Tod schmerzliche, aber besonders schöne und die höchste Erfüllung der Kunst bedeutende Melodien singe. Deshalb wurde der Schwan zum Symbol der vollendeten musikalischen Kunstausübung, das von der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien seit ihrer Gründung (1812) verwendet wurde, am augenfälligsten im Innen- und Außendekor ihres 1867 bis 1870 nach Plänen von Theophil Hansen errichteten neuen Gebäudes auf dem Karlsplatz.
EUR 1,00 Stk.
Triumph der Musik
Die Musik im Augenblick ihres höchsten Triumphes: Davon erzählt die Szene auf dem Giebelfeld des Musikvereinsgebäudes. Orpheus hat mit seiner Kunst die Götter umgestimmt und selbst den Tod überwunden ... Franz Melnitzky schuf diesen Orpheus-Fries 1870.
EUR 1,00 Stk.
Wolfgang Amadeus Mozart
Im Besitz des mit Mozart persönlich bekannten Komponisten und in Offenbach am Main ansässigen Musikverlegers Johann Andre befand sich ein zuletzt im rumänischen Königshaus nachgewiesenes und heute verschollenes Brustbild Mozarts von Anton Wilhelm Tischbein, gemalt im Oktober 1790, als Mozart in Frankfurt/Main und Mainz konzertierte. 1854 ließ Andre diesen Portrait-Ausschnitt kopieren, um ihn seiner Nichte Sophie Streicher (aus der berühmten Wiener Klavierbauer-Dynastie) zur Hochzeit zu schenken. Mit der Sammlung Renate und Kurt Hofmann kam dieses Ölbild mit zugehöriger Authentik 2006 in unsere Sammlungen.
EUR 1,00 Stk.
Wolfgang Amadeus Mozart
Joseph Sonnleithner, der Gründer und erste Generalsekretär der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, hat Mozart noch persönlich gekannt. Aus seinem Besitz stammt dieses von einem unbekannten Maler geschaffene Ölbild Mozarts, das an Mozarts Aussehen nichts beschönigt. Es zeigt den etwa dreißig- bis fünfunddreißigjährigen Komponisten. (Sammlungen der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien)
EUR 1,00 Stk.
Wolfgang Amadeus Mozart
Wolfgang Amadeus Mozart hatte viel Humor, der vielleicht aufs Schönste in jenem Werk aus dem Jahr 1787 dokumentiert ist, das Mozart selbst „Ein musikalischer Spaß“ genannt hat, aber heute unter dem Beinamen „Dorfmusikantensextett“ bekannt ist, weil das Titelblatt der Erstausgabe sechs ländliche Musikanten zeigt, die sich mit Mozarts Musik plagen. Mozart macht sich in diesem „Musikalischen Spaß“ aber nicht über schlechte Musiker, sondern über schlechte Komponisten lustig, die für die Geiger einfallslos und für Hornisten falsche Töne schreiben.
EUR 1,00 Stk.
Wolfgang Amadeus Mozart - "Un moto di gioia"
Die Hochzeit des Figaro – Susannas Arie "Un moto di gioia", KV 579 Mozarts autographes Manuskript des Klavierauszuges zu dieser Arie: Der einzige Klavierauszug, den Mozart selbst von einer eigenen Opernarie angefertigt hat, wohl für die Wiener Bankiersfamilie Henikstein (Hönigstein), in deren Besitz sich die Handschrift ursprünglich befunden hat. (Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien)
EUR 1,00 Stk.
Wolfgang Amadeus Mozart - Autograph von Mozarts Klavierkonzert in d-Moll, KV 466
Am 10. Februar 1785 vollendet und tags darauf von Mozart in einem selbst veranstalteten Konzert uraufgeführt. Das mit der Musikaliensammlung von Erzherzog Rudolph von Österreich (1788-1831) in das Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien gelangte Autograph lässt erkennen, daß Mozart in dieser Partitur erst den Klavier- und danach den Orchesterpart niedergeschrieben hat, das Werk also eigentlich im Kopf und nicht auf dem Papier komponiert wurde.
EUR 1,00 Stk.
Wolfgang Amadeus Mozart - Eintrittskarte zu einem von Mozart selbst veranstalteten Konzert
Zu Mozarts Zeit gab es noch keine Konzertveranstalter. Komponisten und Interpreten haben ihre Konzerte selbst organisiert, Mozart in den 1780er Jahren in Wien so viele wie kein anderer. Von seinen Konzerten haben sich nur zwei Eintrittskarten erhalten, eine befindet sich seit 15 Jahren im Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. Da bei den Konzerten freie Platzwahl war, sind keine Reihen- oder Sitznummern angegeben. Auch eine Orts- und Datumsangabe war nicht notwendig, weil für jedes Konzert Karten in anderem Format und anderer Gestaltung aufgelegt wurden.
EUR 1,00 Stk.
Wolfgang Amadeus Mozart - Krönungskonzert, KV 537
Mitte Oktober 1790 blickte ganz Europa nach Frankfurt am Main, wo die Krönungsfeierlichkeiten für Kaiser Leopold II. stattfanden. Wie viele andere Künstler reiste auch Mozart dorthin. Am 15. Oktober veranstaltete er im dortigen Theater ein Konzert, auf dessen Programm von ihm unter anderem zwei Symphonien und zwei Klavierkonzerte, die später so genannten „Krönungskonzerte“ standen. Vom Krönungskonzert in D-Dur, KV 537, befindet sich das einzige erhaltene handkolorierte Exemplar des Erstdrucks im Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien.
EUR 1,00 Stk.
Wolfgang Amadeus Mozart im Alter von etwa 23 Jahren
Ölbild von Barbara Krafft, gemalt 1818 im Auftrag des Generalsekretärs der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Joseph Sonnleithner. Als Vorlage dienten der Malerin zeitgenössische Portraits Mozarts, ihre Beraterin war Mozarts Schwester Maria Anna („Nannerl“), nach deren Urteil dieses Portrait Mozart am besten entsprach. (Sammlungen der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien)
EUR 1,00 Stk.
Zwei Grazien
In lässiger Eleganz blicken sie vom Dachvorsprung der Orgel ins Auditorium des Großen Musikvereinssaals: zwei Grazien als Blickfang über dem Podium. Franz Melnitzky schuf diese reizvollen Figuren, die sich in schlichtem, aber noblem Weiß einbringen in das historischste Architekturspiel des Goldenen Saals.
EUR 1,00 Stk.