

Im Herbst 1996 erhielt der Brahms-Saal ein Pendant. Der ehemalige Kammerssaal wurde nach umfassender Renovierung als "Gottfried-von-Einem-Saal" neu eröffnet. Die Gesellschaft der Musikfreunde ehrte damit einen Komponisten, der ähnlich wie Brahms mit dem Musikverein eng verbunden war.
Gottfried von Einem (1918-1996) brachte im Musikverein zahlreiche Werke zur Uraufführung und bestimmte - auch dies eine Analogie zu Johannes Brahms - seinen umfangreicher Nachlaß an Noten, Büchern und Briefen für das Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde.
Unter den Sälen des Musikvereins ist der Gottfried-von-Einem-Saal der kleinste - ein Raum, der flexibel unterschiedlichsten Erfordernissen gerecht wird. Er bietet Platz für kleinere Konzerte und Vorträge, dient als Probenraum und verwandelt sich, je nach Bedarf, in einen Regieraum für die immer häufiger werdenden Schallplattenaufnahmen im Musikverein.
Und da auch er den Glanz des Hauses widerspiegelt, empfiehlt er sich bestens für Empfänge und Präsentationen.