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18.05.2010, 19:30 - Sächsische Staatskapelle Dresden19.05.2010, 19:30 - Sächsische Staatskapelle Dresden20.05.2010, 19:30 - Sächsische Staatskapelle Dresden
Absage M° Fabio Luisi / Gastspiel Staatskapelle Dresden - Mai 2010
11.06.2010, 19:30 - Webern Symphonie Orchester
Pierre Boulez übernimmt Konzert am 11.06.2010
Highlights
Auftritt einer Königin Höchste Kunst und tiefes Leid. Die Gesangskunst der Kastraten gedieh über Jahrhunderte auf dem Schmerz, den man zigtausend Knaben zufügte, weil man sie, der holden Kunst zuliebe, „verschnitt“. Und doch: Was die Kastraten sangen und wie sie sangen – das war die Krönung des Gesangs, die Königsdiziplin des Singens. Nur logisch ist es daher, dass sich Cecilia Bartoli, die Königin unter den Sängerinnen Alter Musik, für die Musik der Kastraten interessiert, ja begeistert. Sie habe, erzählt sie, lange damit gewartet, „denn diese Sachen sind wahnsinnig schwer zu singen. Man muss lange dafür trainieren …“
Das Warten freilich hat sich gelohnt. Am 15. März gastiert Cecilia Bartoli mit ihrem Programm „Sacrificium“ im Musikverein. Die Königskunst des Singens, neu ins Leben geholt.
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© Harald Hoffmann / DG
Wiener Philharmoniker - 19.03.2010 im Großen SaalMusikfreunde in aller Welt zählen ihn zu den bedeutendsten Musikschaffenden unserer Zeit. Rund um seinen 85. Geburtstag kehrt Pierre Boulez, Ehrenmitglied der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, mit den Wiener Philharmonikern wieder einmal in den Musikverein ein. Neben seinen eigenen „Notations“ präsentiert der Komponist und Weltklassedirigent Boulez auch Claude Debussys Poème dansé „Jeux“ und – dies zum ersten Mal in seiner Dirigentenkarriere überhaupt – Karol Szymanowskis Dritte Symphonie „Das Lied von der Nacht“. Über die einzelnen Werke und die innermusikalischen Zusammenhänge des von ihm wie stets reizvoll gestalteten Programms hat er Sibylle Ehrismann für die „Musikfreunde“ Auskunft gegeben: Strukturen, Farben, Klänge. Pierre Boulez.
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Nun klingen sie wieder......im April 2010 im Brahms-Saal und im Gläsernen Saal, die ausgewählten historischen Musikinstrumente aus unseren Sammlungen. Vom Barock bis zur Romantik. Eine Posaune aus dem Jahr 1653, Streichinstrumente aus dem 18. Jahrhundert, aber vor allem Instrumente aus dem Biedermeier, auch so seltene und seltsame wie das Arpeggione, die Nagelgeige oder der Pedalflügel, für den Robert Schumann drei umfangreiche Opera komponiert hat. Gemeinsam mit Fréderic Chopin, von dem u.a. die Kammermusikfassung des Ersten Klavierkonzertes zu hören ist, steht er im Mittelpunkt des Programms, flankiert von Schubert und weniger bekannten Biedermeierkomponisten. Nicht vergessen haben wir auch auf den vor 350 Jahren geborenen Johann Joseph Fux: Barock in Reinkultur. Ferner besonders interessant: Die erste Aufführung jenes Liederzyklus, den Felix Mendelssohn Bartholdy für Jenny Lind komponiert hat, kurz bevor er mit ihr ein neues Leben in Amerika beginnen wollte. Das verschollen gewesene Autograph konnte vor kurzem für unser Archiv erworben werden. Sehnsucht und Bescheiden, Freude und Resignation, Virtuoses und Hausmusikalisches auf biedermeierlichen Klavieren, entsprechend erklärt und kommentiert. Und dazu die Sphärenklänge der Nagelgeige und des Arpeggione.
Programm
Kartenbestellung 7.4. 13.4. 13.4. 19.4. 29.4.